Frachtzentrum

SPD-Fraktion zum Thema Frachtzentrum/Güterboden im Hafen der Borkumer Kleinbahn

Seit geraumer Zeit beabsichtigt die Borkumer Kleinbahn im Fährhafen auf Borkum eine neue Frachthalle als Ersatz für den alten Güterboden zu bauen. Gründe sind u. a. die Substanz des Gebäudes , die nicht mehr ausreichende Kapazität des alten Gebäudes aufgrund des stetig steigenden Frachtaufkommens, die immerwährende Überflutungsgefahr bei Hochwasser, die nicht mehr gegebenen Anforderungen bzgl. Arbeitssicherheit, Schaffung vernünftiger Personalaufenthaltsräume, etc..
Die Planungen zu dieser neuen Frachthalle wurden schon vor geraumer Zeit durch die Kleinbahn bzw. die AG Ems veröffentlicht, obwohl diese in der Form auch von nötigen Übereinkommen mit der Stadt Borkum abhängig sind. In diesem Punkt gab es in der Vergangenheit sehr differenzierte Auffassungen zwischen der Kleinbahn/AG Ems, der Verwaltung und den einzelnen Fraktionen im Rat der Stadt Borkum. Dies führte dann zu verhärteten Fronten, welche im Abbruch der Verhandlungen endeten.

Im Hinblick auf den Gesamteindruck des Fährhafens als Eingangsportal zur Urlaubsinsel Borkum und auch auf die Entwicklung im Bereich Reede als Offshore-Standort und bzgl. der touristischen Entwicklung, waren wir seitens der SPD-Fraktion der Ansicht, dass es nicht beim jetzigen Zustand bleiben darf. Wir haben uns daher dazu entschlossen, erneut das Gespräch mit den Verantwortlichen der Borkumer Kleinbahn/AG Ems zu suchen um diese Thematik wieder aufzugreifen. Ebenso sah es auch der neue Bürgermeister Jürgen Akkermann, der seinerseits bereits in Gespräche mit Kleinbahn und AG Ems eingetreten ist.

Basierend auf Eckpunkten, welche bereits 2018 zwischen den verschiedenen Parteien abgestimmt wurden, wie z. B.
– Errichtung eines Parkplatzes auf der Südseite des Hafens,
– Errichtung eines geschlossenen Aufenthaltsgebäudes für wartende Passagiere und Abholer,
– Bau einer öffentlichen Zufahrtsstraße von der Juister Strate zur Straße „Achter de Oostkaje“ über das Gelände der Borkumer Kleinbahn,
– Verlegung der Zugangskontrolle/Abfertigung auf das Kleinbahngelände um zukünftig einen Rückstau auf die Juister Strate zu vermeiden,
– Kooperation bei der Einrichtung und Errichtung eines Abrechnungssystems zur Einführung der „Borkum-Card“,
– Übergabe des Geländes nördlich des Fährhafens zur Errichtung eines modernen Frachtzentrums an den Bauherrn,

wurden nun die Verhandlungen wieder aufgenommen und seitens der SPD erhoffen wir uns eine Annäherung, welche schlussendlich zu einer Einigung führt und den Weg zur Modernisierung des Hafens ebnet.
Im Bezug auf die Übergabe des Geländes nördlich des Fährhafens sind wir der Auffassung, dass hier eine Lösung im Rahmen eines Erbbaupachtvertrages herbeigeführt werden sollte. Alternativ könnten wir uns auch einen Grundstückstausch mit dem Bauherren vorstellen. Wir hoffen das mit einer Einigung ein für alle Seiten positiver Weg beschritten werden kann, damit die Attraktivierung des Stadtteils Reede auch hier vorankommt.

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