Im Rahmen der Podiumsdiskussion zur Kommunalwahl wurde von einem Bürger die Sorge geäußert, dass illegale Drogen auf Borkum vergleichsweise leicht erhältlich seien und z.T. öffentlich konsumiert würden.
Die SPD nimmt diese Wahrnehmung ernst und sieht Anlass, sich umfassend mit dem Thema auseinanderzusetzen. Dabei soll nicht allein die Bekämpfung des Drogenkonsums im Mittelpunkt stehen. Vielmehr geht es darum, Prävention, Aufklärung und Unterstützung für Betroffene und Angehörige zu stärken. Deshalb schlägt die SPD-Fraktion die Einrichtung eines Runden Tisches „Drogenprävention und Sucht“ vor. Beteiligt werden sollen unter anderem die Schulen, die Schulsozialarbeit, die Polizei, Mitarbeiter des Jugendhauses, die Drogenberatungsstelle Drobs/Leer, sowie die Verwaltung. Ziel ist es, Erfahrungen und Erkenntnisse zusammenzuführen, zusammenzufassen, was Einzelne bereits jetzt Leisten, Entwicklungen frühzeitiger zu erkennen und gemeinsam konkrete Maßnahmen für Borkum zu entwickeln.
„Wir müssen hinschauen, miteinander reden und gemeinsam Verantwortung übernehmen. Prävention und Unterstützung funktionieren nur, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen“, so die SPD-Fraktion.


