Borkumer Einrichtung für Wohnungslose auf dem Prüfstand

Im Rahmen der Haushaltsplanung hat sich die SPD-Fraktion nochmals mit der Planung für die Instandhaltung der Einrichtung für Wohnungslose beschäftigt. Es geht hier um die notwendige Dachsanierung in Höhe von 90.000,00 Euro.

V. l.n.r.: Olaf Look, Jörg Kaja, Christian Ohlsen, Jürgen Müller, Volker Hosemann, Jo Bakker

Das ehemalige Kinderheim „Strandnelke“ ist nach Beendigung von der Stadt für die Einrichtung von Wohnungslosen genutzt worden. Beim letzten Fraktionsbesuch 2017 war diese in einem schlechten Zustand. Mit eigenen Mitteln des städtischen Bauhofes sind seitdem umfangreiche Sanierungsarbeiten erfolgt. Eine moderne Küche, saubere sanitäre Anlagen und die fünf Wohn-Schlafräume sind in einem ordentlichen Zustand. Laut Information des Ordnungsamtsleiters Bakker werde die Einrichtung auch durchaus genutzt, unter anderem für kurzfristige Unterbringungen aufgrund häuslicher Gewalt. Es sei der Anspruch der Gemeinde, auch für MitbürgerInnen in Notsituationen Hilfe vor Ort vorzuhalten, so der Amtsleiter. Auf Anfrage erklärte Stadtbaumeister Hosemann, dass eine andere Nutzung des Gebäudes baurechtlich auch gar nicht möglich sei. Die laufenden Bewirtschaftungskosten sind mit monatlich 400,00 Euro als eher günstig zu betrachten. Die Fraktionsmitglieder haben sich eindeutig für die Beibehaltung der Einrichtung am Standort ausgesprochen, heißt es abschließend in der Pressemitteilung.

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